Kooperatives Lernen – online – leicht gemacht

Kooperatives Lernen – online – leicht gemacht

Kooperatives Lernen, was ist das überhaupt? Lassen Sie uns einen Blick in Wikipedia werfen: "Kooperatives Lernen bezeichnet Lernarrangements wie Partner- und Gruppenarbeiten, die eine synchrone oder asynchrone (via Computer), koordinierte, ko-konstruktive Aktivität der Teilnehmenden verlangen, um eine gemeinsame Lösung eines Problems oder ein gemeinsam geteiltes Verständnis einer Situation zu entwickeln." Nebst dieser vielleicht eher schwer verständlichen Definition, ist es auch spannend, dass der Begriff kooperatives Lernen so gar nicht klar abgegrenzt ist.

Arbeitsplatz: Nicht super toll, aber meiner

Arbeitsplatz: Nicht super toll, aber meiner

Die Diskussion über flexible Arbeitsmodelle, Arbeitszeiten und Arbeitsplätze reisst nicht ab. Die Bedürfnisse der aktuellen und der nächsten Generationen, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf sowie neue Organisationsstrukturen sind Treiber dieser Debatte. Geprägt ist die Auseinandersetzung von gegenteiligen Meinungen, was richtig oder was falsch ist und Überlegungen, was für das Arbeiten im 21. Jahrhundert sinnvoll sein könnte. Meine Gedanken zu dieser Debatte habe ich vergangenen April an derselben Stelle platziert. In der Zwischenzeit haben sich der Ton und das Gedankengut in dieser Diskussion nicht gross verändert. Arbeitsplatzkulturen mit sogenannter Vertrauensarbeitszeit werden skizziert und die Vorbehalte der Gegenseite angeführt, bestärkt oder entkräftet. Selten jedoch wird darauf fokussiert, was einen guten Arbeitsplatz ausmacht.

Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen…

Vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr sehen…

Als Einstimmung eine kleine Geschichte…

Stellen Sie sich vor, es ist ein warmer Sommertag.
Sie laufen entspannt durch den Wald, Vögel zwitschern, der Wald duftet nach Moos und saftigem Grün. Auf einer kleinen Lichtung treffen Sie auf einen Mann, der betriebsam daran arbeitet, einen Baum zu fällen.
«Was machen Sie da?», fragen Sie.
«Das sehen Sie doch», antwortet dieser ungeduldig, «ich säge diesen Baum um.»
«Sie sehen erschöpft aus! Wie lange sind Sie denn schon dran?»
«Was fragen Sie so blöd? Über fünf Stunden, wenn Sie es unbedingt wissen wollen,» antwortete er, «und ich bin k.o.! Das ist harte Arbeit.»
Nach einem kurzen Blick auf die stumpfe Säge fragen Sie, etwas eingeschüchtert ob der groben Antwort, aber dennoch neugierig:

«Warum machen Sie dann nicht einfach Pause und schärfen die Säge? Ich bin sicher, dass es dann viel schneller ginge.»
«Dafür habe ich keine Zeit», ruft der Mann erregt, «ich habe genug damit zu tun, diesen Baum umzusägen!»

Wahrscheinlich haben Sie solche Situationen auch schon erlebt, in welchen Sie das Wesentliche aus den Augen verloren und sprichwörtlich vor lauter Bäumen den Wald nicht mehr gesehen haben. Situationen in welchen Sie nur noch funktioniert und gar nicht mehr gemerkt haben, was in Ihnen und um Sie herum wirklich vor sich geht.

Was könnte uns wieder aus diesem Wald heraus führen?

Das Neue in der neuen Arbeitswelt – Ein Mitarbeiter-Meeting geht andere Wege

Das Neue in der neuen Arbeitswelt – Ein Mitarbeiter-Meeting geht andere Wege

Die TOP JOB-Trendstudie 2016 der Universität St. Gallen mit dem Titel "Arbeitswelt im Umbruch - Von den erfolgreichen Pionieren lernen" zeigt, dass neue Arbeitsformen in deutschen Unternehmen wenig verbreitet sind. Erst ca. ein Viertel der 92 untersuchten Unternehmen nutzen neue Arbeitsformen in mehr oder weniger ausgeprägter Form. Eine Ausnahme bilden flexible Arbeitszeiten, welche bei fast allen Unternehmen anzutreffen sind. Es ist davon auszugehen, dass die Situation bei Schweizer Unternehmen ähnlich aussieht. Neue Arbeitsformen oder die neue Arbeitswelt sind aber weitaus mehr, als nur flexible Arbeitszeiten. Um herauszufinden, was genau dieses Neue ausmacht, werfen wir einen kurzen Blick auf die Entwicklung von der alten zur neuen Arbeitswelt.

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