Quereinstieg mit Köpfchen – Gudrun Moellers Weg von der Neuroinformatik zur ZKB

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Porträt von Gudrun Moeller

Bankfachwissen erwerben und Bankprodukte verstehen

Seit vier Jahren ist Gudrun Moeller bei der ZKB aktiv und gestaltet die digitalen Kanäle mit viel Engagement. Ihr beruflicher Werdegang führte sie von der Neuroinformatik über die Unternehmensberatung bis hin zur Customer-Experience-Expertin und Bankerin. Was ihr jedoch noch fehlte, war grundlegendes Bankwissen sowie ein tiefes Verständnis für die Funktionsweise von Bankprodukten und -dienstleistungen. Deshalb entschied sie sich, den Lehrgang Banking & Finance Essentials bei CYP zu besuchen. Sie schloss den Bildungsgang mit der Note 6 ab. 

Was ist dein beruflicher Hintergrund, und wo bist du gerade tätig?

Zurzeit bin ich bei der ZKB als Service Designerin tätig. Mein beruflicher Werdegang ist ziemlich bunt: Ich bin Neuroinformatikerin, Unternehmensberaterin, Expertin für Customer Experience und jetzt auch Bankerin. Was all diese Rollen verbindet, ist die Fähigkeit, datenbasiert Probleme zu lösen.

Nach meinem Doktorat habe ich mich auf User Experience und Customer Experience konzentriert. Ich arbeite datenorientiert und an der Synergie zwischen den Business-Zielen und den Bedürfnissen der Kundinnen und Kunden. Die beste Lösung ist immer die, die genau auf die aktuellen Anforderungen der Kundinnen und Kunden eingeht.

Was hat dich dazu bewegt, den Lehrgang «Banking & Finance Essentials» bei CYP zu beginnen?

Ich bin jetzt seit 4 Jahren bei der Zürcher Kantonalbank und arbeite am Ausbau der digitalen Kanäle. Das bedeutet, dass wir in interdisziplinären Teams neue Angebote entwickeln. Dabei hatte ich die Möglichkeit, viel von meinen kompetenten und engagierten Kolleginnen und Kollegen zu lernen, insbesondere im Bereich der Finanzierung, der sich um Hypotheken und Kredite dreht. Mir fehlte jedoch das grundlegende Bankwissen sowie das Verständnis für Bankprodukte und -dienstleistungen. Ich wollte mir dieses Bankfachwissen aneignen, um effektiver und effizienter mit anderen Teams zusammenzuarbeiten.

Für mich war jedes Modul ein echter Augenöffner, so viel Detailwissen, so viele neue Prozesse und Zusammenhänge!

Gudrun Moeller

Inwiefern hilft dir nun das Bankfachwissen, dass du dir angeeignet hast, nun in deinem Job?

Als ehemalige Unternehmensberaterin in Zürich hatte ich bereits die Gelegenheit, für verschiedene regionale, nationale und internationale Banken zu arbeiten, immer an der Schnittstelle zwischen Technik, Business und den Nutzerinnen und Nutzern. Daher war mir vieles nicht ganz neu.

Trotzdem war mein Einstieg eine echte Herausforderung, mit einer steilen Lernkurve. Ich bin unglaublich dankbar für die offenen und kompetenten Kolleginnen und Kollegen, die bereit waren, mit mir neue Ansätze auszuprobieren. Gemeinsam haben wir ein tiefes Verständnis für die Kundinnen und Kunden entwickelt, indem wir User Research, Customer Journeys, Value Proposition und viele andere Methoden genutzt haben.

Ich hatte Glück, dass sie die Geduld hatten, mich in die verschiedenen Bankdienstleistungen einzuarbeiten. Seit ich mit der Ausbildung bei CYP begonnen habe, kann ich das neu erlernte Wissen anwenden, zum Beispiel im eBanking und Mobile Banking. Ich arbeite an der Priorisierung und Gestaltung der Navigation, der Kategorisierung von Angeboten und der Darstellung. Auch die regulatorischen Anforderungen sind mir nach dem Lehrgang «Banking & Finance Essentials» viel klarer geworden.

Welche Module des Lehrgangs sind dir besonders im Gedächtnis geblieben? 

Für mich war jedes Modul ein echter Augenöffner: so viel Detailwissen, so viele neue Prozesse und Zusammenhänge! Die Ausbildung war logisch aufgebaut: Auf das Basiswissen zu Beginn konnte ich später immer weiter aufbauen.

Das Modul zu Zahlungssystemen war anfangs ziemlich umfangreich und detailliert. Doch mit der Zeit habe ich den sprichwörtlichen Wald vor lauter Bäumen wiedererkannt. 🙂

Compliance war definitiv eines der herausforderndsten Module. Gleichzeitig bin ich unglaublich dankbar, dass ich dieses Thema bei euch strukturiert lernen durfte. Alleine wäre das deutlich schwieriger gewesen. Ich habe viele neue Themenwelten entdeckt, wie Handelsfinanzierungen, strukturierte Produkte und Optionen. Besonders schätze ich die gewonnene Transparenz über zentrale Fachbereiche. Sie ist für meine tägliche Arbeit unglaublich wertvoll.