Berufsbild Praxisausbildenden
Was macht eine Praxisausbilderin oder ein Praxisausbilder in der Bank?
Praxisausbildende begleiten Lernende durch die gesamte Banklehre. Sie planen Einsätze, formulieren Praxisaufträge, führen Feedbackgespräche und beurteilen Leistungen. Sie sind fachliche Ansprechperson und gleichzeitig Coach. Ihr Einfluss entscheidet mit, ob Lernende Verantwortung übernehmen und sich zu kompetenten Bankfachleuten entwickeln.
Für wen eignet sich die Ausbildung zur Praxisausbilder:in?
Für Mitarbeitende in Banken oder banknahen Institutionen, die:
- Verantwortlich für Auszubildende sind
- Wissen weitergeben wollen
- Verantwortung für Entwicklung übernehmen
- bereit sind, ihre Führungsrolle bewusst zu gestalten
Fachwissen allein reicht nicht. Wer Auszubildende führt, braucht didaktisches Verständnis, Feedbackkompetenz und Klarheit in der eigenen Rolle.
Welche Herausforderungen löst die Ausbildung zur/zum Praxisausbildenden konkret?
Rollenwechsel meistern: Vom Teammitglied zur Führungsperson. Du lernst, Erwartungen klar zu formulieren und Grenzen zu setzen.
Banktheorie in die Praxis übersetzen: Du entwickelst Arbeitsaufträge, die Handlungskompetenz fördern, statt nur Aufgaben abarbeiten zu lassen.
Instrumente sicher anwenden: Kompetenzraster, Bildungsberichte und Leistungsbeurteilungen werden verständlich und praxistauglich eingesetzt.
Feedback geben, das wirkt: Du führst Entwicklungsgespräche strukturiert und lösungsorientiert.
Selbstständigkeit fördern: Du begleitest Auszubildende Schritt für Schritt in die Eigenverantwortung.
Wie praxisnah ist die Ausbildung?
Sehr konkret. Du erhältst Methoden, Vorlagen und Gesprächsleitfäden, die du am nächsten Arbeitstag einsetzen kannst. Die Formate sind kompakt und auf die Realität im Bankbetrieb ausgerichtet. Alle Trainer:innen, welche diese Module unterrichten, bringen fundiertes Fachwissen und eigene Praxisausbildererfahrung mit.
Welche Bildungsziele werden bearbeitet?
Die gesetzliche Grundlage für den Bildungsgang bildet der «Rahmenlehrplan für Berufsbildungsverantwortliche» von SBFI. Die Kursinhalte der Module «Basic», «Advanced» und «Top» decken diese Bildungsziele und Standards ab. Die vorgegebenen Standards wurden in Handlungskompetenzen für Praxisausbildende formuliert und passende Leitfragen definiert.
Wie erlange ich eine Zertifizierung als Praxisausbilder oder Praxisausbilderin?
Wenn du bereits Erfahrung in der Funktion als Praxisausbilder:in gemacht hast, kannst du ein Zertifikat bei Swiss Banking beantragen. Der Antrag erfolgt durch deinen Arbeitgeber, welcher zertifiziert sein muss. Ob dein Arbeitgeber zertifiziert ist und wie du vorgehen musst, findest du hier https://www.swissbanking.ch/de/themen/bildung-academy/zertifizierung-von-praxisausbildenden
Modulaufbau, Lernaufwand und Preise
Wie sind die Module für Praxisausbildende bei CYP aufgebaut?
Du hast immer eine Vorbereitung, einen Präsenzkurs und eine Nachbereitung.
Wie viel kostet ein Modul?
- Modul Basic: CHF 700
- Modul Advanced: CHF 400
- Modul Top: CHF 400
Modulunterlagen inbegriffen, exklusiv Verpflegung und Übernachtung.
Wie viele Lernstunden muss ich pro Modul investieren?
Modul Basic: 40 Lernstunden total (inkl. 2 Präsenzkurse)
- Vorbereitungsphase: 2 x 6 Lernstunden
- Präsenzkurs: 2 Kurstage à je 8 Lernstunden
- Nachbereitungsphase: 12 Lernstunden
Modul Advanced: 20 Lernstunden (inkl. Präsenzkurs)
- Vorbereitungsphase: 6 Lernstunden
- Präsenzkurs: 1 Kurstag à 8 Lernstunden
- Nachbereitungsphase: 6 Lernstunden
Modul Top: Total 20 Lernstunden (inkl. Präsenzkurs)
- Vorbereitungsphase: 6 Lernstunden
- Präsenzkurs: 1 Kurstag à 8 Lernstunden
- Nachbereitungsphase: 6 Lernstunden
Warum ist CYP deine ideal Ausbildungspartnerin?
CYP arbeitet eng mit SwissBanking zusammen und war aktiv an der BiVo-2023-Reform beteiligt. Im Auftrag von SwissBanking entwickelt CYP das mündliche Qualifikationsverfahren 2026. Das bedeutet: Du lernst bei uns nicht nur Theorie aus zweiter Hand, sondern Inhalte mit direktem Bezug zur aktuellen Bankausbildung.
Zusatzangebote
Welche Zusatzangebote unterstützen mich im Alltag?
Du kannst gezielt Schwerpunkte setzen:
- Next Generation verstehen: GenZ und GenAlpha führen
- Coaching Essentials: Lernende systematisch stärken
- Mentale Stärkung: Jugendliche in Krisen begleiten
- Meine Rolle als Coach: Klarheit in Haltung und Wirkung
- Praxisaufträge wirksam einsetzen