CYP HMS in BEM

Haben Sie den schulischen Teil an einer Handelsmittelschule (HMS), Wirtschaftsmittelschule (WMS) oder Berufsfachschule Wirtschaft abgeschlossen und sind interessiert, Ihr Berufspraktikum bei einer Bank zu absolvieren? Der Bildungsgang für Mittelschulabsolventen (BEM) bietet Ihnen den idealen, ersten Laufbahnschritt auf dem Weg zu einem bankengeneralistischen Berufsprofil.

Der Bildungsgang für Sie startet jeweils im September. Bei erfolgreichem Absolvieren der nötigen Qualifikationen erhalten Sie nach einem Jahr den offiziellen HMS-Abschluss (EFZ Kauffrau/Kaufmann D&A mit Berufsmaturität). Weitere 6 Monate Praktikum dienen der Festigung des Bankwissens und den Abschlussprüfungen zur Erreichung des Zertifikats der Schweizerischen Bankiervereinigung SBVg "Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen".

Lernen bei CYP

Lernen bedeutet, Information zu vernetzen und Wissen zu bündeln. Das moderne CYP-Bildungskonzept garantiert ein selbstständiges und nachhaltiges Lernen. Dabei werden Sie auch im Bereich der digitalen Medien einen neuen Weg des Lernens gehen und auf die damit verbundenen Herausforderungen eines Bankberaters vorbereitet.

CYP ist für die off-the-job-Ausbildung der Mittelschulabsolventen während ihres Praktikums verantwortlich. Sie sind an 16 Präsenzkurstagen bei CYP, wo der Lerninhalt von insgesamt 8 Modulen absolviert wird. Im Zentrum der Ausbildung stehen dabei die Kundenberatung und der Verkauf im Frontbereich. Erfahren Sie mehr dazu im CYP-Bildungskonzept.

 

 

Abschluss EFZ Kauffrau/Kaufmann D&A, Berufsmaturität

Eidgenössisches Fähigkeitszeugnis Kauffrau/Kaufmann D&A, Berufsmaturität

Das betriebliche Qualifikationsverfahren für den HMS Abschluss (EFZ Kauffrau/Kaufmann D&A, Berufsmaturität) setzt sich aus folgenden vier Elementen zusammen:

Elemente
Lernerfolgskontrolle 1
Bemerkungen
während den ersten 12 Monaten
Vorgaben gemäss
Richtlinien
Dauer: 30 Minuten
08.00-08.30 Uhr vor Kursdurchführung Modul 722 Prüfungsrelevante Teilfähigkeiten Modul 721

Diese Lernerfolgskontrolle dauert 30 Minuten, findet nur vor einer Kursdurchführung des Moduls 722 statt und wird am PC absolviert. Sie wird zentral in allen Sprachregionen durchgeführt (deutsche Schweiz: Zürich, französische Schweiz: Lausanne, italienische Schweiz: Vezia). Eine Anmeldung an die Lernerfolgskontrolle ist nötig. Prüfungsrelevant sind die Teilfähigkeiten des vorgängigen Modules 721 inkl. Vor- und Nachbereitung. Es werden zirka 50 % der Fragen in Form von Multiple-Choice-Aufgaben gestellt und zirka 50 % der Fragen als Bearbeitungsaufgaben (offene Aufgabenstellungen). Da die Lernerfolgskontrolle als offizielles Qualifikationselement zum EFZ (Eidg. Fähigkeitszeugnis) zählt, werden die Noten an der Diplomfeier der HMS bekannt gegeben und nicht früher.

Elemente
Schriftliche Prüfung 1 Basic nach den Basic Modulen
Bemerkungen
während den ersten 12 Monaten
Vorgaben gemäss
Richtlinien
Dauer: 2 Stunden, elektronisch
Single Choice
Teilfähigkeiten gemäss Modulidentifikation

Die Schriftliche Prüfung 1 Basic ist eine zweistündige Prüfung, welche am PC absolviert wird. Sie wird zentral in allen Sprachregionen durchgeführt (deutsche Schweiz: Zürich, französische Schweiz: Lausanne, italienische Schweiz: Vezia). Geprüft werden die Inhalte der Basic Module 711-FIBA, 712-ANPA und 713-FIN. Die Fragen werden in Form von Single-Choice-Aufgaben gestellt. Die Prozesseinheit (PE), die bereits im schulischen Bereich erstellt wurde, wird mit der Schriftlichen Prüfung 1 Basic mit 25 % gewichtet.

Elemente
ALS 1 (obligatorisch)
ALS 2 (obligatorisch)
weitere ALS (optional)
Bemerkungen
während den ersten 12 Monaten
Vorgaben gemäss
Richtlinien
Teilfähigkeiten gem. Katalog der Teilfähigkeiten BEM und Katalog der Teilfähigkeiten MSS

ALS steht für Arbeits- und Lernsituation. Die ALS bildet die Qualifikation am Arbeitsplatz und den Praxistransfer ab. Beurteilt werden Fach-, Methoden- wie auch Sozial- und Selbstkompetenzen. Die Erstellung und Beurteilung der ALS wird von der ausbildenden Bank vorgenommen. Pro ALS werden Beurteilungen mit jeweils 8 fachlichen Teilfähigkeiten BEM und 8 Teilfähigkeiten Methoden-, Sozial- und Selbstkompetenz berücksichtigt.

Elemente
Lernerfolgskontrolle 2
Bemerkungen
während den ersten 12 Monaten
Vorgaben gemäss
Richtlinien
Dauer: 30 Minuten
08.00-08.30 Uhr vor Kursdurchführung Modul 723 Prüfungsrelevante Teilfähigkeiten Modul 722

Diese Lernerfolgskontrolle dauert 30 Minuten und findet nur vor einer Kursdurchführung des Modul 723 statt und wird am PC absolviert. Sie wird zentral in allen Sprachregionen durchgeführt (deutsche Schweiz: Zürich, französische Schweiz: Lausanne, italienische Schweiz: Vezia). Eine Anmeldung an die Lernerfolgskontrolle ist nötig. Prüfungsrelevant sind die Teilfähigkeiten des vorgängigen Moduls 722 inkl. Vor- und Nachbereitung. Es werden zirka 50 % der Fragen in Form von Multiple-Choice-Aufgaben gestellt und zirka 50 % der Fragen als Bearbeitungsaufgaben (offene Aufgabenstellungen). Die Noten der Lernerfolgskontrolle werden an der Diplomfeier der HMS bekanntgegeben.

HMS Abschluss EFZ Kauffrau/Kaufmann D&A, Berufsmaturität gilt als bestanden, wenn die Gesamtnote der betrieblichen Prüfungselemente (siehe oben) mindestens 4.0 beträgt und wenn höchstens eine Fachnote ungenügend ist und nicht unter 3.0 liegt.

 

 

 

 

Personen mit abgeschlossenem schulischen Teil an einer Handelsmittelschule (HMS), Wirtschaftsmittelschule (WMS) oder Berufsfachschule Wirtschaft, welche bei einer Bank ein 1-jähriges Praktikum im Anschluss an ihre 3-jährige Schulzeit absolvieren möchten. 
In einer Gleichwertigkeitsanerkennung hat das Staatssekretariat für Bildung, Forschung und Innovation (SBFI) festgehalten, dass Absolventen des Bildungsgangs BEM und den damit erbrachten qualifizierenden Lernleistungen im ersten Jahr ebenfalls den offiziellen HMS Abschluss erlangen können (EFZ Kauffrau / Kaufmann D&A, Berufsmaturität). 
Der Eintritt für HMS-Absolvierende in BEM ist lediglich beim Ausbildungsbeginn im Sommer (Start CYP Module im September) möglich. Die Ausbildungsbank nimmt die Anmeldung für das 1. Modul vor. Die Einladung für den 1. CYP-Präsenzkurs wird Anfang August direkt vom CYP zugestellt.
Die Module werden in Zürich und Basel angeboten.
Das betriebliche Qualifikationsverfahren für den HMS Abschluss (EFZ Kauffrau/Kaufmann D&A, Berufsmaturität) setzt sich aus folgenden vier Elementen zusammen: ALS1 und ALS2, Schriftliche Prüfung Basic (Modul 714-PR1), Lernerfolgskontrolle 1(Modul 731-LEK1 vor Kursdurchführung 722-KUBE) und Lernerfolgskontrolle 2 (Modul 732-LEK2 vor Kursdurchführung 723-KPKR). 
Es werden die Teilfähigkeiten des Rahmenlehrplans BEM geprüft (HMS in BEM). Details zu den Qualifikationselementen sind im Bildungsplan BEM. 
Insgesamt werden während den 12 Monaten 12 Präsenzkurstage am CYP besucht (Module 711-723). 
Wenn nach dem 1-jährigen Praktikum zusätzliche 6 Monate Praktikumszeit bei einer Bank absolviert werden und das Qualifikationsverfahren des Bildungsganges BEM erfolgreich bestanden wird, erhält man das anerkannte Zertifikat Bankeinstieg für Mittelschulabsolventen BEM. Dieses ermöglicht die Zulassung an die höhere Fachschule Banking & Finance (HFBF).

Anmeldung

Grundlage aller Prüfungen ist das Prüfungsreglement. Die Kandidatinnen und Kandidaten melden sich direkt via CYPnet für die mündlichen Prüfungen an.

Prüfungsreglement für Mittelschulabsolventen (BEM)

Prüfungstermine für die mündliche Schlussprüfung (SBVg)

Aufbau der Prüfungen

Die mündliche Prüfung BEM basiert auf einem bankfachlichen Kundenfall, welcher sich an den im Rahmenlehrplan BEM definierten Lern- und Leistungszielen orientiert. Jeder dieser Fälle enthält ein Leitthema (in der Regel kredit- oder finanzlastig) sowie zusätzliche Anforderungen an die restlichen bankfachlichen Themen.

Prüfungsvorbereitung

Die Kandidaten haben die Möglichkeit, eine so genannte „Beratermappe“ zur Prüfung mitzunehmen und im Kundengespräch einzusetzen. Die Beratermappe enthält vorzugsweise:

  • Prospekte und Unterlagen zu Produkten und Prozessen der eigenen Bank
  • Visualisierungshilfsmittel zur Erklärung von Abläufen und Entwicklungen
  • Checklisten, Beratungs- und Fragebögen für die Kundenanalyse
  • Formeln zur raschen Berechnung von relevanten Zahlen; zum Beispiel Kennzahlen, Renditen, Belehnung und Tragbarkeit, Kommissionen und Gebühren etc.
  • Notebooks, Laptops, Rechner aller Art
  • Geeignetes Notiz- und Schreibmaterial, welches im Kundengespräch Einsatz findet.
  • Nicht erlaubt sind: Mobiltelefone

Ablauf

  • Begrüssung/Einführung
  • Bedarfsanalyse des Kunden
  • Passendes Angebot/Offerte
  • Einwandbehandlung
  • Abschluss des Geschäfts (angedeutet)
  • Verabschiedung

Der zweite Experte führt zum Ablauf des Gesprächs Protokoll und ist nicht direkt an der Kundensituation beteiligt. Das eingesetzte Notiz- und Prospektmaterial wird durch die Experten nach der Prüfung eingezogen.

Bewertungsgrundlagen und Gewichtung

Die Bewertung und Benotung des Prüfungsgesprächs erfolgt anhand von vorgegebenen Bewertungskriterien aus den Bereichen Fach-, Methoden- und Sozialkompetenz entsprechend dem Rahmenlehrplan BEM. Die Kundenfälle stützen sich mehrheitlich auf Lern- und Leistungsziele, welche Elemente aus allen Kompetenzen abdecken; also keine reinen Theorieziele. Die Gewichtung und Punktevergabe des Gesprächs ist wie folgt:

  • 50% Fachkompetenz (maximal)
  • 25% Methodenkompetenz (maximal)
  • 25% Sozialkompetenz (maximal)
  • 5% Allgemeiner Eindruck (maximal)

Vergeben werden maximal 100 Punkte, welche entsprechend der Notenskala BEM mündlich ausgewertet werden.

TOP