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"Weshalb? – Deshalb!" BYOD, CYPs Next Digital Step

"Weshalb? – Deshalb!" BYOD, Next Digital Step

Künstliche Intelligenz (KI), Alltag 4.0 und Arbeitskompetenz 4.0 stehen für den aktuell stattfindenden Umbruch in Ausbildung, Beruf und Gesellschaft. Um der rasch voranschreitenden Digitalisierung und den wissenschaftlichen Innovationen von Lern- und Lehrmethoden gerecht zu werden, setzt CYP sein langjähriges Know-how ein, das digitale Lernen stetig den jeweils aktuellen Anforderungen anzupassen.

Deshalb heisst der nächste Schritt für die Teilnehmenden bei CYP: Bring Your Own Device (BYOD). Das bedeutet, dass die Teilnehmenden im Rahmen verschiedener Lehrgänge ihre persönlichen Laptops oder Tablets im Unterricht verwenden.

WESHALB BYOD?

Digitale Arbeitsgeräte sind mittlerweile feste Bestandteile am Arbeitsplatz und im privaten Bereich der Lehrgangsteilnehmenden. Auch befinden sich Laptop, Smartphone & Co. heute durchwegs in ihrem Eigentum. Aufgrund der Verankerung von digitalen Medien und Computertechnologien in den aktuellen Lehrplänen von Volksschulen, Gymnasien und Berufsschulen, bringen sowohl Lernende als auch Studierende ein hohes Mass an Medienkompetenzen aus früheren Bildungsinstitutionen mit. Mit BYOD trägt CYP den oben erwähnten Entwicklungen Rechnung.

Die Studierenden der beruflichen Weiterbildungen und die Praktikanten des Bankeinstiegs für Mittelschulabsolventen (BEM) bringen neu ihre eigenen Geräte in die Präsenzkurse mit. Einige Teilnehmende verwenden die Geräte, welche sie von ihrem Arbeitgeber erhielten. Dies generiert einen weiteren Mehrwert für sie, da alle zur Bewältigung des Berufsalltags notwendigen Informationen und die für den Unterricht zur Verfügung gestellten Unterlagen, auf ein und demselben Gerät zur Verfügung stehen.

BYOD-PILOT BEIM BEM-LEHRGANG

Aufgrund durchwegs positiver Erfahrungen aus den BFE (Banking and Finance Essentials) –Präsenzkursen, in welchen die Teilnehmenden seit Sommer 2015 mit BYOD arbeiten, startete CYP im März 2018 erfolgreich den BYOD-Pilot bei den Mittelschulabsolventen. Wie erwartet, verfügten die Teilnehmenden über ein persönliches Device und benötigten kaum Unterstützung. Tauchten trotzdem individuelle Fragen zum Betrieb oder zu Anwendungen auf, halfen sich die Teilnehmenden meistens gegenseitig. Nur in seltenen Fällen wurde die Unterstützung der CYP-Ausbildenden benötigt.

Ab Sommer 2018 werden auch die Lernenden mit zwei Pilotklassen mit BYOD starten.

BYOD AUS SICHT DER BEM-TEILNEHMENDEN

Nach den ersten beiden BEM-Pilot-Modulen reflektierten die Teilnehmenden der Pilotklassen ihre persönlichen Erfahrungen mit BYOD. Schwerpunkte der durchgeführten Umfrage bildeten die Beschaffung der Arbeitsgeräte, der Einsatz und das Handling des persönlichen Laptops oder Tablets sowie deren Integration in den Unterricht und in die persönliche Lernumgebung. Die Auswertungen der Rückmeldungen enthielten sowohl Bestätigungen unserer Erwartungen als auch sehr interessante und spannende Hinweise zur weiteren Entwicklung des BYOD–Konzeptes und zur Abdeckung zukünftiger Bedürfnisse der Studierenden.

AUSWAHL „DIGITAL DEVICE“
  • 85% der Teilnehmenden arbeiteten mit Laptops, 15% der Teilnehmenden bevorzugten Tablets
  • 66% der Teilnehmenden wählten Geräte der Marke Apple, die restlichen Teilnehmenden nutzten Geräte mit Microsoft Windows oder arbeiteten mit dem Betriebssystem von Android.
  • Nur gerade 17% der Teilnehmenden kauften sich speziell für den Praktikumsstart ein neues Gerät. Ob sie vorher kein eigenes oder kein geeignetes Gerät besassen, ist nicht bekannt.
  • Auswertung der Kriterien zur Geräteauswahl:
    BYOD: Auswertung der Kriterien zur Geräteauswahl

  • Folgende Grafik zeigt, wie viel Geld für die Anschaffung der Geräte ausgegeben wurde.
    BYOD: Wie viel Geld für die Anschaffung der Geräte
VORTEILE VON BYOD
  • Flexibilität durch orts- und zeitungebundenen Zugriff auf Dokumente
  • Effizienter Daten- und Dokumentenaustausch
  • Vermeidung von Datenverlust bei konsequenter Speicherung
  • Effiziente Informationsrecherche respektive Informationsbeschaffung
  • Strukturiertes Daten- und Dokumentenmanagement
  • Kein Papier mehr dank digitaler Bereitstellung der Unterrichtsunterlagen
MÖGLICHE RISIKEN VON BYOD
  • Ablenkung durch Email, Chat oder Internet. Teilnehmende müssen sich dessen bewusst sein und individuelle Massnahmen ergreifen. Eine Möglichkeit könnte sein, Chatfunktionen auszuschalten oder – je nach Gerät – auf „bitte nicht stören“ zu stellen.
  • Einzelne Teilnehmende erwarteten einen geringeren Lerneffekt mit der digitalen Arbeitsweise als beim Lernen mit Papierunterlagen. Hier hilft es, die eigenen Lernstrategien zu reflektieren, für sich zu formulieren, was genau die Vorbehalte oder Ängste gegenüber BYOD sind und für sich selbst oder im Austausch Lösungen zu suchen. Selbstverständlich stehen auch unsere Ausbildenden mit ihren eigenen Erfahrungen Rede und Antwort.
  • Datenverlust durch unvorsichtiges oder kompliziertes Handling beim Abspeichern oder Strukturieren von Dokumenten und Unterlagen. Dieses Risiko kann beispielsweise durch Cloudlösungen oder einer externen Festplatte praktisch ganz ausgeschaltet werden.
ERWARTUNGEN AN DEN UNTERRICHT MIT BYOD
  • Hinweise und „Best Practice“ beim Arbeiten mit digitalen Medien erhalten
  • Unterstützung bei Organisation und Strukturierung der digitalen Daten erhalten
  • Tools, welche das digitale Lernen effizient unterstützen und das Arbeiten mit den Geräten erleichtern kennenlernen
NEXT STEPS IN SELBSTVERANTWORTUNG UND SELBSTSTEUERUNG

Neben integriertem- und problemorientieren Lernen sind selbstgesteuertes und kooperatives Lernen zwei der vier didaktischen Prinzipien des CYP-Bildungskonzeptes. Im Gegensatz zu vorgegebenen ICT–Strukturen bedeutet BYOD die Übernahme von Selbstverantwortung für den reibungslosen Betrieb und die unterrichtskonforme Konfiguration der persönlichen Geräte. Gegenseitiges Unterstützen bei technischen Herausforderungen und aktives Problemlösen bei Entscheidungen zu Applikationsanwendungen, fördern und entwickeln beide Lernkomponenten in hohem Masse. Dazu gehört auch das Vornehmen der regelmässig notwendigen Updates der Applikationen, was auch in den Verantwortungbereich der Teilnehmenden gehört.

Die BYOD-Pilot-Umfrage zeigt, dass die Bildungsinstitutionen gefordert sind, künftig verlangte Medienkompetenzen zu fördern und vor allem diejenigen Teilnehmenden, welche noch Lernbedarf im Umgang und den digitalen Medien aufweisen, intensiv zu unterstützen.

DESHALB BYOD!

Da die Nutzung persönlicher Geräte, mit den jeweils individuell angepassten Konfigurationen, zu einer perfekten Integration des Arbeitsinstruments in die digital ausgerichtete Lernumgebung führt. Und weil die Motivation zum Arbeiten mit einem digitalen Medium durch die Nutzung des eigenen Geräts gesteigert wird. Die BYOD-Umfrage stützen diese Aussagen. 85 % der Umfrage-Teilnehmenden bevorzugten es, mit ihrem eigenen Gerät zu arbeiten.

Ökologischer und ökonomischer Nutzen: Die persönlichen Geräte warten nicht ungenutzt in der Schultasche oder zu Hause auf ihren Einsatz, während parallel mit zur Verfügung gestellten Geräten gearbeitet wird. Gleichermassen verzichten die Bildungsinstitutionen auf kostenintensive Anschaffungen, Erneuerungen und Supports der ICT-Infrastruktur. So wird einerseits die Neubeschaffung von rohstoffintensiven Geräten vermieden, andererseits fliessen frei werdende Ressourcen von Mitarbeitern und ICT-Investitionen in neue innovative Bildungsprojekte.

Kein unnötiger Verbrauch von Papier. Alle notwendigen Unterlagen werden ausschliesslich digital zur Verfügung gestellt. Dies schützt bekanntlich die Wälder und trägt dem Klimaschutz Rechnung.

Aufgrund unserer langjährigen Erfahrung als Kompetenzzentrum für modernes Lernen mit digitalen Bildungsumgebungen unterstützen wir mit BYOD die Teilnehmenden optimal auf ihrem Weg in die digitale Arbeitsumgebung der Zukunft.