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5 Fragen – 5 Antworten

5 Fragen – 5 Antworten

2003 wurde der Verein CYP ins Leben gerufen, was bedeutet, dass wir in diesem Jahr 15 Jahre CYP feiern dürfen! Schon bei der Gründung des Unternehmens ging es um mehr als nur die reine bankfachliche Wissensvermittlung. CYP sollte schon immer Ergebnisse der aktuellen Lern- und Lehrforschung aufgreifen und ein entsprechendes Unterrichtssetting bereitstellen, welches den Lernenden ein optimales Umfeld zur Verfügung stellt, um die eigenen Lernprozesse selbständig und eigenverantwortlich steuern zu können. Dieses Umfeld ermöglicht es den Teilnehmenden, neben Fachwissen auch Kompetenzen wie Selbstmanagement, soziale Intelligenz oder komplexes Problemlöseverhalten zu entwickeln.

Aber wie sehen das eigentlich unsere Teilnehmenden? Was löst „CYP“ bei Ihnen aus?

Wir haben die Probe aufs Exempel gemacht und einige ehemalige und aktuelle Teilnehmende unserer Bildungsgänge befragt. Die folgenden vier Teilnehmenden standen uns zu den Fragen Rede und Antwort:

  • Fabio Zingg, Lernender, Raiffeisenbank Rickenbach-Wilen
    Absolvent 2015 – 2018
  • Philipp Lee, Student International Management, ZHAW
    Absolvent 2012 - 2015
  • Andri Silberschmidt, Portfoliomanager Systematic Strategies, Swisscanto Invest by ZKB
    Absolvent 2009 – 2012
  • Alain Baume, Leiter Firmenkundenberatung, Raiffeisenbank Pilatus
    Absolvent 2006 - 2009
Wenn ich „CYP“ höre, denke ich an…

[Fabio Zingg] ...spät aufstehen, lernen, gute Kollegen, die ich im Kurs treffen kann.

[Philipp Lee] ...eine gute Zeit in meiner Lehre zurück. CYP war immer eine äusserst erfrischende Abwechslung und Bereicherung zum Alltag im Lehrbetrieb und in der Berufsschule. Die Präsenskurse waren immer klar strukturiert und die Coaches top-motiviert, was ein angenehmes Lernklima mit sich brachte. Zusätzlich war der Austausch mit anderen Lernenden von anderen Banken eine grosse Bereicherung.

[Andri Silberschmidt] ...eine schon dazumal sehr digital ausgerichtete, hochprofessionelle Ausbildung, die nahe an den Lernenden und ihren Bedürfnissen war.

[Alain Baume] ...meine Lehre bei der RB Rothenburg (2006-2009) zurück und staune, wie lange das bereits her ist. CYP war eine spannende Abwechslung zum Arbeitsalltag in der Bank und dem Unterricht im KV. Auch wenn die Vor- und Nachtests bis heute eher negativ in Erinnerung geblieben sind.

CYP | 5 Fragen – 5 Antworten
Was haben Sie neben dem Fachwissen bei CYP gelernt?

[Fabio Zingg] Den Umgang mit einem Samsung-Tablet. Besser zu planen.

[Philipp Lee] Vor allem habe ich persönlich vieles über Arbeitsmethoden gelernt. In den verschiedenen Präsenzkursen wurden immer wieder Methoden vorgestellt, welche ich in meinen Alltag integrieren konnte. Weiter appelliert CYP stark an die Eigenständigkeit der Lernenden, was dazu führte, dass ich gelernt habe, Aufgaben besser einzuteilen und zu planen.

[Andri Silberschmidt] Die Vor- und Nachbearbeitungsaufträge haben mir im Teenager-Alter gezeigt, wie wichtig es ist, dass man nicht einfach unvorbereitet an eine Tagung/Schulung/Meeting erscheint. Der Lerneffekt ist auch nur so gross, wie man sich tatsächlich mit der Materie auseinandersetzt.

[Alain Baume] Einerseits habe ich ein Netzwerk (kennen)gelernt, welches bis heute besteht. Trifft man sich auf der Strasse oder an einem Event, hält man auch heute noch einen kurzen Schwatz. Andererseits hat es mich sicher auch in Sachen Selbstdisziplin weiter gebracht.

Wie würden Sie die Präsenzkurse bei CYP einem Aussenstehenden beschreiben?

[Fabio Zingg] Man bereitet sich auf ein bankfachliches Thema vor, über das man sich dann im Präsenzkurs in Gruppen austauscht. Für die Beantwortung von Fragen stehen einem die CYP-Ausbildner zur Verfügung. Am Schluss wird mit einem Schlusstest geprüft, ob man das Thema verstanden hat.

[Philipp Lee] Ein Präsenzkurs bei CYP ist ein Ausbildungs-Modul, das auf dem theoretischen Wissen basiert, welches die Lernenden vorgängig individuell erwerben. In jedem einzelnen Präsenzkurs wird ein spezifisches Thema innerhalb der Bankenwelt thematisiert und gefestigt. Die Kurse sind so aufgebaut, dass die Coaches jeweils die Lerninhalte in Form einer Präsentation nochmals auffrischen und die Lernenden anschliessend die Möglichkeit erhalten, interaktiv das Wissen zu festigen und allfällige Lücken zu schliessen.

[Andri Silberschmidt] Die Kursleiter konnten dank ihrer Praxiserfahrung die Funktionsweisen einer Bank verständlich erläutern. Das Grundlagenmaterial ist sehr verständlich geschrieben und man konnte sein Wissen online prüfen. Ich wünsche jede Schule wäre heute im Jahr 2018 so interdisziplinär und digital unterwegs wie CYP während meiner Banklehre (2009 – 2012).

[Alain Baume] In den CYP-Kursen haben die Lernenden die Möglichkeit, ihr Fachwissen mit „Gleichgesinnten“ aufzubauen. Als Nachteil betrachte ich auch heute noch, dass man nur die „Schulbuch-Methoden“ lernt, nicht aber auf die bankenspezifischen Regelungen, Produkte etc. eingeht. Dies kann aber auch ein Vorteil sein, sofern ein Lernender während seiner Laufbahn bei mehreren, verschieden Banken arbeitet. Neben dem Austausch unter den Lernenden stehen einem auch die Coaches (zu meiner Zeit hiessen sie jedenfalls noch so) mit Rat und Tat zur Seite.

CYP-Kurs | 5 Fragen – 5 Antworten
Gibt es etwas, was Sie aus den CYP-Kursen auch schon im privaten Leben anwenden konnten?

[Fabio Zingg] Da kommt mir leider gerade nichts in den Sinn.

[Philipp Lee] Vieles – ich glaube, dass in den Köpfen der Leute, Geld oft eine wichtige Rolle spielt und dass das Interesse für Finanzthemen wichtiger wird. Oft werde ich von Freunden oder Bekannten mit Themen konfrontiert, bei denen ich froh bin, dass ich auf das Gelernte bei CYP sowie im Lehrbetrieb zurückgreifen kann. Wie bereits erwähnt, habe ich auch einiges bezüglich Arbeitsmethodik mitgenommen, das ich täglich in meinem Alltag anwende.

[Andri Silberschmidt] Ob im Beruf oder vor einem politischen Auftritt: die Vorbereitung ist das A und O. Bei CYP kam ich zum ersten Mal sehr direkt mit dieser Thematik in Kontakt.

[Alain Baume] Schwierige Frage – es ist für mich fast zu lange her, um mich noch zu erinnern, was wir alles bei CYP gelernt haben bezüglich Sozial- und Methodenkompetenzen etc.

CYP feiert dieses Jahr das 15-Jahr-Jubiläum. Was sollte CYP Ihrer Meinung nach machen, um auch die nächsten 15 Jahre erfolgreich bestehen zu können?

[Fabio Zingg] Sich laufend modernisieren und aktualisieren. Den Unterricht spannend und abwechslungsreich gestalten. Eventuell in den Präsenzkursen ein wenig mehr ins Detail gehen.

[Philipp Lee] CYP sollte den innovativen und top-motivierten Charakter beibehalten. Der Pioniergeist von CYP wird der Schlüssel zu weiteren erfolgreichen Jahren sein.

[Andri Silberschmidt] Wichtig ist, das "Banking" als Disziplin und nicht die "Bank" als Institution zu vermitteln. Dazu gehören auch neue Technologien wie Blockchain oder Geschäftsideen im FinTech Bereich. Wenn CYP junge Berufslernende auch in diesen Themen unterrichtet, wird CYP nach wie vor mit dieser Ausbildung allen einen Schritt voraus sein.

[Alain Baume] Je weiter unten die Frage, desto schwieriger für mich zu beantworten. Ich kenne die Dienstleistungen von CYP schlichtweg zu wenig. Ich denke aber, dass es durchaus sinnvoll ist, eine „zentrale ÜK-Plattform“ für Banken-Lernende zu haben, welche professionell organisiert ist. Wenn man diese mit anderen Branchen vergleicht, sind die Banken hier sicherlich vorbildlich unterwegs. Wenn CYP diese Rolle weiterhin wahrnimmt und den Banken die Lernenden nicht ausgehen, wird man auch die nächsten 15 Jahre erfolgreich bestehen.

CYP | 5 Fragen – 5 Antworten

Als Educator, die heutige Bezeichnung für alle CYP-Ausbilder, habe ich mich sehr über die Antworten gefreut und speziell darüber, dass unsere fachliche und lerntechnische Unterstützung an den Präsenzkursen von allen Interviewpartnern, in der einen oder anderen Form, positiv gewürdigt wurde. Ebenfalls schön zu sehen, wie „überfachliche“ Kompetenzen z.B. die Vorbereitung auf ein Thema, Selbstdisziplin, aber auch das Erlernen des Umganges mit einem digitalen Device mit CYP in Verbindung gebracht werden.

Falls Sie es noch nicht gewusst haben sollten: CYP unterrichtet seit 2012 komplett digital. Unsere Teilnehmenden absolvieren ihre Ausbildung papierlos, entweder mit einem Tablet (Lernende) oder mittels „Bring your own Device“ (Mittelschulabsolventen und Erwachsene) und nutzen für die Vor- und Nachbereitung der Präsenzkurse CYPnet, ein auf unsere Bedürfnisse angepasstes, modernes Lernmanagementsystem. Was an anderen Bildungsinstituten auch immer mehr Einzug hält, ist bei uns nun seit mehr als sechs Jahren „daily business“.

Also alles gut soweit oder? Nun ja, ich bin der festen Überzeugung, dass wir in vielen Gebieten schon sehr gut arbeiten. Aber reicht das? Nein! Denn es geht immer noch ein wenig besser.

Dank Innovationskraft, digitale Affinität sowie Entwicklung, Anwendung und Vermittlung neuester Lehr- und Lernmethoden, ist CYP das Kompetenzzentrum im Bereich des modernen Lernens. Aber wir wollen mehr sein als das. Mit unserer strategischen Neuausrichtung und dem Rebranding, welches wir pünktlich zu unserem Jubiläum in Angriff genommen haben, stellen wir nun die entsprechenden Weichen, um zukünftig auch in neuen Geschäftsbereichen wie Consulting und Innovation unser Know-How – auch branchenneutral – einbringen zu können.

Wenn Sie mich fragen, warten weiterhin grosse Herausforderungen auf uns. Genauso gross ist jedoch auch unsere Motivation. „Challenge Your Potential“ haben wir uns neu auf die Fahne geschrieben. Keine leere Worthülse für uns, sondern Anspruch und Ansporn, um uns selber jeden Tag herauszufordern und zu verbessern. Mit Kompetenz, Professionalität und Leidenschaft – versprochen!