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Englisches Bildungsministerium zu Besuch bei CYP Association

Englisches Bildungsministerium zu Besuch bei CYP Association

Unter der Leitung der Schweizer Botschaft in Grossbritannien (Dr. Lutz-Peter Berg) durfte CYP Mitte August zusammen mit der Credit Suisse und der Schweizerische Bankiervereinigung eine Delegation des Englischen Bildungsministerium in den Räumlichkeiten von CYP empfangen.

Die Schweizer Botschaft führt schon seit Jahren einen aktiven Dialog mit den britischen Behörden zum Thema Berufsbildung. Ziel des diesjährigen Besuches war, sich von der Schweizer Berufsbildung inspirieren zu lassen und sich ein Bild über die Prinzipien und Zusammenhänge zu machen.

Folgende Themen wurden besprochen:

  • Qualitätskontrolle in der Berufsbildung – wie?
  • Wie wird sichergestellt, dass den Lernenden die Themen vermittelt werden, welche die Banken im Alltag auch brauchen?
  • Wie wird die Lehre auf Ebene CYP, Credit Suisse und Bankiervereinigung evaluiert?
  • Welche Rolle und Verantwortung nehmen CYP, Credit Suisse und die Bankiervereinigung war?
  • Abschlussprüfungen: Was wird geprüft? Wer ist verantwortlich? Wie wird bewertet? Wie wird sichergestellt, dass Prüfungsergebnisse landesweit vergleichbar sind?

Credit Suisse (Michael Seibold), die Schweizerische Bankiervereinigung (Micha de Roo) und CYP (Marcel Binder & Pascal Joye) konnten der Delegation vertiefte Einblicke der dualen Berufsbildung in der Schweiz geben. Dabei wurde nicht nur auf die Erfolgsfaktoren im schweizerischen System eingegangen, sondern auch gleich über die entscheidenden Schlüsselelemente diskutiert.

Hier kurz zusammengefasst die Schlüsselelemente:

  • Führung und Überwachung durch die Schweizerische Bankiervereinigung (SBA).
  • Die Verantwortlichkeiten zwischen dem Lehrbetrieb (Bank), CYP und der SBA sind geklärt.
  • Der Bildungsplan wird gemeinsam von den Banken, CYP und der Bankiervereinigung entwickelt.
  • Die Arbeit der Praxisausbilder wird wertgeschätzt.

Englisches Bildungsministerium zu Besuch bei CYP Association

Erfolgsfaktoren für den Arbeitsplatz Schweiz:

  • Die Berufsbildung ist der gewöhnliche und normale Weg in der Schweiz (soziale Akzeptanz).
  • Die Berufsbildung wird von vielen verschiedenen Firmen gestützt. So können heute mehr als 200 verschiedene Lehrberufe ergriffen werden.
  • Die Berufsbildung wird durch die Politik und das Parlament gestützt.
  • Die Berufsbildung ist eine solide Basis für die nächsten Karriereschritte.
  • Die Berufsbildung bringt den Firmen und dem Arbeitsmarkt einen Mehrwert und bereitet auf zukünftige Herausforderungen vor.

Star des Nachmittags war bestimmt der Lernende des dritten Lehrjahres, Charanan Sae Lee, welcher in perfektem Englisch und mit vielen Praxisbeispielen zu überzeugen wusste. Mit seinen klaren Ansichten und persönlichen Geschichten hat er sehr zur Klärung von Fragen beigetragen und konnte ein authentisches Bild seiner Lehre schildern.

Wie gewünscht, ist die Inspiration der Englischen Delegation auf der ganzen Linie gelungen. Es ist nun sehr spannend zu sehen, welche nächsten Schritte und Erfolge das Englische Bildungsministerium anvisieren wird. Die Unterstützung von Schweizer Seite her ist ihnen auf alle Fälle gewiss.