• Bildungskonzept

Bildungskonzept

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    Das CYP-Bildungskonzept wurde mit der Aufnahme des Unternehmens erstmals per 2004 umgesetzt. Der Auftrag an die neue Institution war, neben der Ausnützung der betriebswirtschaftlichen Effekte „economies of scale“ und „economies of scope“, ein Bildungskonzept zu erstellen, das den zukünftigen Anforderungen der Arbeitswelt sowie der aktuellen Forschung im Bereich Lehren und Lernen entspricht. Damit wurden von Beginn an höchste Standards gesetzt, die die Bildungslandschaft bis anhin noch wenig kannte.

    Vorgaben

    Die Vorgaben stellen einen hohen Anspruch an die Lernenden, deshalb ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Lernstrategie ein wesentlicher Gegenstand des CYP-Bildungskonzepts: Die Fähigkeit zur Einschätzung des eigenen Lernstands, um festzustellen, wo Unsicherheiten sowie Lücken sind und um richtig vorzugehen, damit diese Lücken gefüllt werden können.

    Erfolgreiche Umsetzung

    Das CYP-Bildungskonzept hat sich bewährt und gilt nach wie vor als sehr innovativ. Die Auseinandersetzung mit der Branchenentwicklung, das Einbeziehen von Experten aus den Bereichen Pädagogik, Hirnforschung, Medienkompetenz, Lehrmittelproduktion, eigene Beobachtungen, Reflexionen und Diskussionen führen zu einer stetigen Weiterentwicklung und einem gewachsenen Verständnis für die Umsetzung der Kernelemente des CYP-Bildungskonzepts.

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    Mit dem Begriff Connected Learning wird ein integriertes pädagogisches Konzept bezeichnet, welches vier wesentliche didaktische Prinzipien vereinigt und auf einer konstruktivistischen Grundauffassung von Lernen basiert. 

    Connected Learning betont den individuellen, aktiven Konstruktionsprozess beim Lernen und die erforderliche Vernetzung der Lerninhalte. Der Ansatz von Connected Learning wurde 2007 von CYP mit Sitz in Zürich entwickelt. 

    Das pädagogische Konzept wird in der Aus- und Weiterbildung von über 5000 jugendlichen und erwachsenen Kursteilnehmenden in der ganzen Schweiz umgesetzt.

    Didaktische Prinzipien

    Dem Ansatz von Connected Learning liegen vier didaktische Prinzipien zugrunde:

    Selbstgesteuertes Lernen

    Das Prinzip der Selbststeuerung verweist auf die Übernahme von Verantwortung für das eigene Lernen und die individuelle Gestaltung und Überprüfung des eigenen Lernwegs. In einer selbstgesteuerten Lernsituation sind Spielräume für die selbstständige Festlegung von Lernzielen, Lernzeiten, Lernmethoden und Lernpartner vorhanden. Der Lernende übernimmt die Rolle des sich selbst Lehrenden, indem er beispielsweise den Lernvorgang eigenständig plant, seinen Lernfortschritt überprüft und sich die notwendigen Informationen beschafft.

    Integriertes Lernen

    Integriertes Lernen steht für einen Lernansatz, der vielfältige, aufeinander abgestimmte Lehr- und Lernformen in sich vereinigt. Dazu gehört auch die Kombination von Präsenzunterricht und E-Learning im Rahmen eines Blended Learning-Konzepts.

    Problemorientiertes Lernen

    Beim problemorientierten oder problembasierten Unterricht (POL oder PBL) steht das Lernen durch Problemlösen im Vordergrund. Die Lernenden bearbeiten authentische, praxisrelevante Problemstellungen bzw. Fälle und präsentieren ihre Lösungsvorschläge. Auch in kleinem Rahmen ist eine Problemorientierung möglich, indem an aktuelle Probleme oder persönliche Erfahrungen angeknüpft wird. Dabei werden die Fälle aus unterschiedlichen Standpunkten betrachtet und die Problemlöseprozesse werden anschliessend reflektiert.

    Kooperatives Lernen

    Kooperatives Lernen bezeichnet Gruppen- und Partnerarbeitsformen im Rahmen von Lernarrangements, die eine synchrone und koordinierte, konstruktive Aktivität der Lernenden verlangen, um eine gemeinsame Lösung eines Problems oder ein gemeinsam geteiltes Verständnis einer Situation zu entwickeln. Voneinander und miteinander lernen ist das Ziel des kooperativen Lernens.

    Literatur

    Vgl. G. Roth (2003). Warum sind Lehren und Lernen so schwierig? In: E. Nuissl / Ch. Schiersmann / H. Siebert (Hrsg.) (2003): Gehirn und Lernen. REPORT, Literatur- und Forschungsreport Weiterbildung, Heft 3/2003, 26. Jahrgang. Bielefeld: Bertelsmann. S. 20-28.

    F. Weinert, (1982). Selbstgesteuertes Lernen als Voraussetzung, Methode und Ziel des Unterrichts. In: Unterrichtswissenschaft 2. S. 99-110.

    Vgl. H. Mandl (2007). Handout zum Referat an der KV-Bildungstagung in Zürich, 26. Oktober 2007

    C. Pauli / K. Reusser (2000). Zur Rolle der Lehrperson beim kooperativen Lernen. In: Schweizerische Zeitschrift für Bildungswissenschaften. Heft 22(3). S. 421-442.

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    CYP hat mit Future Learning sein einzigartiges Bildungskonzept erweitert und damit einen Meilenstein für innovatives Lernen gesetzt. Seit August 2012 erarbeiten, aktualisieren und sichern neu eintretende Lernende mittels Tablet-PC ihr berufsspezifisches Wissen in einer Cloud.

    Wie sieht die Zukunft des Lernens aus? Wie kann man mobil, strukturiert, geordnet und lebenslang Wissen sichern ohne Medienbruch? Future Learning ist die Antwort auf diese spannenden Fragen.

  • Change / Aufbau von Medienkompetenz

    Studie Future Learning der Universität Zürich
    Als 2012 - nach intensivem Austausch mit den Kunden - entschieden wurde, die Kompetenz bezüglich dem Umgang mit digitalen Medien im Bildungsplan zu integrieren, gab es noch keine Studien zu den Auswirkungen des Einsatzes von digitalen Medien auf das Lernverhalten. Deshalb beauftragte CYP die Universität Zürich unter der Leitung von lic. phil. Stefan Kessler und Prof. Dr. Philipp Gonon (Institut für Erziehungswissenschaft, Lehrstuhl für Berufsbildung) eine Befragung im Zeitraum zwischen 2013 bis 2016 bei den Lernenden und Mittelschulabsolventen, die CYP besuchen, durchzuführen.

    Bei dieser Befragung stand die Sicht, Haltung und Auseinandersetzung mit dem neuen Medium der Lernenden und Mittelschulabsolventen im Fokus. Es wurde erfragt, welche persönliche Einschätzung sie zum Lernen und Arbeiten mit dem Tablet haben und wie sie den Changeprozess erleben. Insgesamt wurden die Rückmeldungen von durchschnittlich 2‘683 Personen ausgewertet, was eine Beendigungsquote von ungefähr 70% bedeutet.

    Das Ergebnis dieser Studie zeigt den Effekt (positiv „grün“, negativ „orange“) der eruierten Kriterien auf den Aufbau des eigenen Changeverhaltens und den Aufbau der Medienkompetenz.

    Change / Aufbau von Medienkompetenz