CYP BFK

Die kaufmännische Grundbildung bei einer Bank für die Ausbildung Kaufmann/Kauffrau Bank besteht aus einem praktischen Teil im Lehrbetrieb und einem schulischen Teil an der Berufsfachschule sowie in überbetrieblichen Kursen (üK).

In der ganzen Schweiz besuchen die meisten der kaufmännischen Lernenden der Branche Bank die überbetrieblichen Kurse bei CYP, das Kompetenz- und Ausbildungszentrum für die Schweizer Banken.

Aufbau und Lerninhalt

Während der gesamten dreijährigen kaufmännischen Grundbildung sind die Lernenden insgesamt an 30 Tagen an Präsenzkursen bei CYP.

Grundsätzlich geht jedem Präsenzkurs ein intensives Selbststudium voraus, das mit einem Vortest abgeschlossen wird. Gerade diese Vorbereitung ist wichtig für den Lernenden, das erlernte Wissen am Präsenzkurs zu vertiefen. Im Anschluss an den Präsenzkurs folgen eine weitere Vertiefung des Lerninhalts und ein Schlusstest.

3-Jahresübersicht und Modulbeschreibungen

Lernen bei CYP

Lernen bedeutet, Information zu vernetzen und Wissen zu bündeln. Das moderne CYP-Bildungskonzept garantiert ein selbstständiges und nachhaltiges Lernen, wovon alle Teilnehmenden profitieren, ob Lernende, Spezialisten oder Quereinsteiger.

Infos

FAQ

Das hängt vom Vorbereitungsauftrag und Ihrem Vorwissen ab. Wir rechnen mit einer durchschnittlichen Vor-/Nachbearbeitungszeit von insgesamt zehn Stunden.
Es ist die Abkürzung für Connected Learning Upgrade. Unser Bildungskonzept basiert auf vier didaktischen Prinzipien. Indem wir das problemorientierte Lernen in unseren Bildungsgängen BFK und BEM ausbauen, erhält die Umsetzung unseres bestehenden Konzeptes ein „Upgrade“.
Nein. Die Lernenden mit Lehrstart Sommer 2017 beginnen im neuen Setting CLU. Von der technischen Weiterentwicklung unserer Lernplattform CYPnet werden jedoch alle Lernenden profitieren. Ab Sommer 2017 haben alle Lernenden Zugriff auf das neue CYPnet. Spätestens im Herbst 2018 wird die neue Lernplattform auch den Mittelschulabsolventen zugänglich gemacht.
Ein CYP-Modul besteht wie bisher aus den Phasen Vorbereitung, Präsenzkurs und Nachbereitung.
Die Fachinhalte sind weiterhin auf ein konkretes Modul zugeteilt. Die Reihenfolge der Module bleibt im 1. und 3. Lehrjahr gleich, im 2. Lehrjahr können die Lernenden oder die Banken die Reihenfolge der zu behandelnden Themen mitbestimmen. Somit ist ein zeitnaher Praxistransfer möglich (siehe Just in time-Ansatz).
Die Teilfähigkeiten bleiben mehrheitlich unverändert. Es gibt marginale Anpassungen. Diese sind im Bildungsplan ersichtlich.
Neu sind die Medienkompetenzen auch im CYPnet transparent ersichtlich. Die Medienkompetenzen werden in den Qualifikationselementen nicht überprüft, bilden aber für die Ausbildung einen wichtigen Mehrwert. Ansonsten gab es keine Anpassungen, da die MMS-Ziele und die Fachkompetenzen für die gesamte Branche gelten.
Die Vorbereitung besteht aus einem Vorbereitungsauftrag, einem Vorbereitungscase und einer Selbsteinschätzung. Die Vorbereitungszeit bleibt unverändert wie bis anhin circa 6 Stunden. In der Vorbereitung müssen sich die Lernenden zudem zu den einzelnen Teilfähigkeiten selber einschätzen und erhalten mit dem Vortest eine Standortbestimmung. Die Vorbereitung ist mittels des Vortests abgeschlossen. Ein erfolgreiches Bestehen ist dafür die Voraussetzung.
Der Vorbereitungscase bildet die Ausgangslage für die Bearbeitung der einzelnen Fachthemen. Anhand einer Ausgangssituation, Fragestellung oder einer Problemstellung werden die Fachthemen situationsbezogen behandelt. Somit wird der Praxisbezug hergestellt und den Lernenden wird die Bedeutsamkeit und Relevanz des Fachthemas bewusst. Zudem werden die Themen greifbar, nachvollziehbar und erhalten eine Sinnhaftigkeit.
Es werden dieselben Teilfähigkeiten behandelt wie bis anhin. Die Teilfähigkeiten dienen als Leitplanke und somit als Hilfestellung für die Lernenden. Als Orientierung werden weiterhin zu bearbeitende Fachinhalte bekanntgegeben (eBooks, Internetseiten, weitere Quellen).
Die Lernenden müssen sich vor dem Vortest anhand der einzelnen Teilfähigkeiten einschätzen. Diese Einschätzung bildet das Eigenbild des Lernenden ab. Die Lernenden schätzen ein, wie hoch ihr Wissen bezogen auf die einzelne Teilfähigkeit ist (Skala von 1-10).
Ja. Das erfolgreiche Bestehen des Vortests 5 Tage vor dem Präsenzkurs ist wie bisher Voraussetzung für die Teilnahme am Präsenzkurs. Wird eine Vortest nicht bestanden, so muss der Lernende seine Vorgehensweisen reflektieren. Anschliessend kann er den Vortest so lange wiederholen, bis er diesen besteht.
Der Präsenzkurs besteht aus den folgenden Elementen: Begrüssung, Warm-up, Transfercase, zwei Fixelemente, Individuelle Lernphase, Konklusion sowie Kursabschluss
Im Warm-up werden die Vorbereitungscases einander gegenseitig vorgestellt und fachlich weiterentwickelt.
In der Phase Transfercase bearbeiten die Lernenden in Kleingruppen eine neue Situation. Dieser Case ist entweder komplexer oder beleuchtet eine andere Perspektive der Fachthematik. Anschliessend werden die Resultate/das Ergebnis mit einer Referenzlösung abgeglichen. Dabei ist zentral, dass die Lernenden erkennen, wo und was sie in der Individuellen Lernphase noch weiter vertiefen sollten und was sie bereits gut beherrschen. Die Lernenden werden während den einzelnen Phasen eng von den Ausbildern begleitet.
Die Referenzlösung stellt einen Anhaltspunkt für die Lernenden dar. Diese Lösung zeigt eine mögliche und authentische Lösung für den Transfercase auf.
In der Individuellen Lernphase stehen den Lernenden eine Auswahl an unterschiedlichsten Inhalten, Übungen, Selfchecks, Lernfilmen, Lernvideos oder eLearnings zur Verfügung. Diese Phase wird von den Lernenden geplant und unterstützt die individuellen Stärken oder gibt Gelegenheit, bestehende Lücken zu schliessen. Durch die unterschiedlichen Standortbestimmungen sind den Lernenden die fachlichen Lücken bekannt.
Mittels Selfchecks (Mini-Test pro Teilfähigkeit) können die Lernenden sofort eine Standortbestimmung machen. Daraus erkennen die Lernenden, wie gut sie die einzelnen Teilfähigkeiten bereits beherrschen.
Während der Konklusion reflektieren die Lernenden ihr Wissen und ihre Lern- sowie Arbeitstechniken. In dieser Phase findet eine Selbsteinschätzung anhand der Teilfähigkeiten (siehe auch Vorbereitung) statt und sie haben Zeit, um für sie relevante fachliche Inhalte zu erfassen.
In den Fixelementen werden verschiedene Inhalte beleuchtet, wie Fachthemen, Tabletskills, Kundengespräche oder weitere wichtige Inhalte.
Die Nachbereitung besteht darin, dass die Lernenden die Inhalte des Kurses und die Cases abschliessen. Darüber hinaus leisten sie eine Transferleistung. Der Abschluss der Nachbereitung und des gesamten Moduls bildet der Schlusstest.
Ja. Der Schlusstest muss bis spätestens 3 Wochen nach dem Präsenzkurs gelöst werden. Dieser muss nicht zwingend bestanden werden. Ein nicht bestandener Schlusstest zeigt dem Lernenden jedoch auf, dass noch nicht alle Inhalte zufriedenstellend gefestigt sind.
Es gibt neu mehr Kontrollen und Standortbestimmungen. Neben den Vor- und Schlusstests finden weitere Standortbestimmungen am Präsenzkurs statt, wie z.B. die Lösungen zu den Übungen, die eLearnings, die Referenzlösung, die Selfchecks und natürlich auch die viele mündlichen Rückmeldungen.
Die Lernenden erhalten bereits in der Vorbereitung, sollten sie den Vortest nicht bestehen, eine Rückmeldung auf ihre Reflexion. Am Präsenzkurs erhalten die Lernenden dann konkret auf die MSS (Methoden-, Selbst- und Sozialkompetenzen), Medien- und Fachkompetenzen (Teilfähigkeiten) bezogene Rückmeldungen. Diese werden transparent erfasst und die Lernenden, wie auch die Banken, werden mittels Mail benachrichtigt.
Der Just in Time-Ansatz betrifft das 2. Lehrjahr (ab Sommer 2018). Der Ansatz wird ausschliesslich im 2. Lehrjahr angewendet. Die Idee dahinter ist, dass die Lernenden die Fachthemen stärker auf ihre Einsatzorte bei der Bank ausrichten können. Daher können sie oder die Bank die Reihenfolge der Module des 2. Lehrjahres mitbestimmen.
Die Aufgabenteilung zwischen CYP off the job und der Bank on the job bleibt bestehen.
Bereits zu Beginn der Lehre findet eine Einführungsphase über mehrere Module hinweg statt. Dabei werden alle Elemente sorgfältig eingeführt und aufgebaut. Durch die enge Begleitung am Präsenzkurs in Kleingruppen werden die Lernenden vom Ausbilder individuell unterstützt.
Sie sind herzlich eingeladen kostenfrei einen Präsenzkurs bei uns zu besuchen. Details finden Sie hier . Alternativ dazu steht Ihnen mit dem folgenden Link ein Video zur Verfügung, welches das neue Setting aufzeigt. Eine weitere Möglichkeit ist es, das aufgezeichnete CLU Webinar online anzuschauen.

Anmeldungen, Umbuchen

Wir planen unsere Kurse so, dass jedem Lernenden ein Platz an seinem Standort sichergestellt ist. Kreuzen sich die noch verfügbaren Daten mit einem Sprachaufenthalt, einer Diplomprüfung oder einem anderen wichtigen Termin, haben Sie die Möglichkeit unser Umbuchungsformular zu benutzen. Eine Umverteilung wird angestrebt.
Jeweils am 30. Juni und 30. November werden die neuen Kurse für das nächste Halbjahr aufgeschaltet. Fällen diese Daten auf ein Wochenende, so ist es der Freitag vor dem 30.
Melden Sie sich bei der CYP-Hotline unter Tel. 043 222 53 53 oder an info[at]cyp.ch, erreichbar von 08.00 – 12.00 und 13.30 – 16.30 Uhr. Die Hotline hilft Ihnen auch bei allgemeinen Fragen weiter. Informieren Sie zudem Ihre Bank.
Unser System filtert und zeigt Ihnen automatisch diejenigen Daten an, an welchen Sie keine Schule haben. Bitte überprüfen Sie Ihre Schultage in Ihren Stammdaten unter „Mein Profil ändern“ und ändern diese gegebenenfalls.

 

Module, Unterricht

Im CYP-Film direkt hier.
Das hängt vom Vorbereitungsauftrag und Ihrem Vorwissen ab. Wir rechnen mit einer durchschnittlichen Vor-/Nachbearbeitungszeit von insgesamt zehn Stunden.
Da Sie den Vortest nicht innerhalb der vorgegebenen Frist gelöst und bestanden haben, wurden Sie automatisch vom System abgemeldet. Melden Sie sich nun für ein anderes Datum an. Sollten an Ihrem Standort keine Plätze mehr frei sein, müssen Sie an einen anderen Standort ausweichen. Falls Sie an keinem weiteren Datum teilnehmen können, müssen Sie das Modul im Selbststudium erarbeiten. Dafür benötigen wir das schriftliche Einverständnis von Ihrem Nachwuchsverantwortlichen an info[at]cyp.ch.
Ihre Kursvorbereitung soll nicht erst im letzten Moment geschehen. Kurzfristige Testaufschaltungen sind darum nur in begründeten Ausnahmefällen möglich.
Ein bestandener Vortest ist Ihr „Eintrittsticket“ für den Präsenzkurs. Wichtig ist aber genauso, dass Sie sich gemäss dem Vorbereitungsauftrag das nötige Vorwissen aneignen. So profitieren Sie am meisten vom Präsenzkurs.
Sie erhalten vom CYP ein E-Mail mit Anweisungen und Tipps für das weitere Vorgehen.
Ein verpasster Schlusstest kann nicht nachgeholt werden. Bitte besprechen Sie Ihr Anliegen mit Ihrem Nachwuchsverantwortlichen.
Sie haben die Möglichkeit, Ihre Fachfrage ins Forum im CYPnet zu stellen. Dieses wird zwei Mal wöchentlich (Mo. und Do.) von einem CYP-Ausbilder betreut. So bekommen Sie rasch eine qualitativ hochstehende Antwort und zusätzlich können auch andere Lernende von den im Forum diskutierten Themen profitieren.

 

Technik

Schauen Sie direkt im Tutorial nach. Oder stellen Sie Ihre Fragen im Forum auf CYPnet.
Alle Funktionen des CYPnet sind in folgendem Benutzerhandbuch beschrieben: LINK
Loggen Sie sich im CYPnet ein und klicken Sie auf das Register „Lernstatus“. Wählen Sie anschliessend die Leistungszielübersicht aus. Auf der nächsten Seite finden Sie unten rechts den Button „Lernkartei erstellen“.
Wenden Sie sich direkt an Ihren Nachwuchsverantwortlichen.
Die technische Hotline steht Ihnen gerne zur Verfügung: Anwendungstechnische Fragen
Tel. 0900 02 55 02 (Fr. 1.50 / Min.)
09:00 - 12:00 Uhr
E-Mail: info[at]cypnet.ch
An unsere CYP-Hotline 043 222 53 53 oder per E-Mail an info@cyp.ch
Schauen Sie direkt im Tutorial nach. Sie können Ihre Frage zudem im CYPnet Forum stellen, oder Sie wenden sich an info[at]cyp.ch.

 

Prüfungen, Zertifikate

Wir empfehlen Ihnen, den CYP LLD-Animationsfilm (Lern- und Leistungsdokumentation) anzuschauen, welcher das Wichtigste gut erklärt. Ebenfalls erhalten Sie weitere Informationen zu den CYP Prüfungen im Prüfungsreglement und in den Ausführbestimmungen der üK-KN. Im Bildungsplan finden Sie Informationen zu den internen Tests (Vor- und Schlusstests) sowie den Prüfungssimulationen.

 

Feedback

Direkt auf qualitaet[at]cyp.ch. Bei ausgewählten Kursen ist zudem auf dem CYPnet ein elektronisches Feedback-Formular aufgeschaltet.
üK-Kompetenznachweise sind Leistungsnachweise, deren Noten für das Abschlusszeugnis der Banklehre relevant sind.
Das Qualifikationsverfahren (nachfolgend auch QV genannt) besteht aus einem schulischen Teil (Berufsfachschule) und einem betrieblichen Teil (Lehrbetrieb + üK-Organisation). Gemäss dem Bildungsplan der Branche Bank bestehen die folgenden Rahmenbedingungen für den betrieblichen Teil des QV:

Grafik Abbildung Qualiverfahren

Quelle: Webpage Swiss Banking - Baustein 7 – Betriebliches Qualifikationsverfahren

Lernende, welche die dreijährige kaufmännische Banklehre absolvieren und die überbetrieblichen Kurse bei CYP besuchen, legen die üK-Kompetenznachweise ebenfalls bei CYP ab.

Aus den üK-Kompetenznachweisen bei CYP resultieren für alle Teilnehmenden zwei Noten.
Jede Note setzt sich aus zwei Elementen zusammen:

1 Fachprüfung + 1 Fachbericht = 1 üK-Kompetenznachweis = 1 Note

Total existieren also vier QV-relevante Elemente bei CYP

Die Fachprüfung basiert auf den bei CYP behandelten Teilfähigkeiten. Die Fachprüfung besteht einerseits aus „Multiple Choice Fragen“ und andererseits aus „Offenen Fragen“. Bei den „Multiple Choice Fragen“ wird den Kandidaten eine Auflistung an möglichen Antworten präsentiert, wobei eine bestimmte Anzahl korrekt ist (diese Fragen kennen die Kandidaten aus den Vor- und Schlusstests bei CYP.) Bei den „Offenen Fragen“ wird eine Aufgabe gestellt, und die Kandidaten müssen dann die Antwort selber formulieren.
Der Fachbericht basiert auf den bei CYP behandelten Teilfähigkeiten Bank und Teilfähigkeiten MSS und besteht ausschliesslich aus dem Fragetyp „Offene Fragen“.
Die Ausgangslage des Fachberichts ist eine theoretische Kundensituation. Basierend darauf werden verschiedene Fragen gestellt. Es gilt also, das theoretische Wissen in einem praktischen Kontext zu beschreiben.

Der Fachbericht ist in drei Teile aufgebaut:

  1. Im ersten Teil geht es um die Bedürfnisanalyse des Kunden: Was braucht/will der Kunde?
  2. Der zweite Teil behandelt die Umsetzung der Teilfähigkeiten. Es werden Aufgaben zur Kundensituation gestellt, zum Beispiel: Erklären Sie dem Kunden, wie das E-Banking funktioniert.
  3. Im dritten Teil wird einerseits ein Lösungsansatz oder Produktvorschlag erarbeitet und andererseits ein Bezug zur Praxis hergestellt. Beim Praxisbezug können verschiedene Blickwinkel eingenommen werden, zum Beispiel: Welche Einwände könnte der Kunde haben? An was müssen Sie unbedingt denken, wenn Sie diesen Kundenfall bearbeiten? Wie organisiert Ihre Bank die entsprechenden Arbeitsschritte?
Generell gilt: Alle Teilfähigkeiten, die bis zu einem üK-Kompetenznachweis bei CYP behandelt wurden, können geprüft werden. Der Bildungsplan von CYP gibt Auskunft über alle CYP-Module. Vor jedem üK-Kompetenznachweis definiert CYP anhand des Bildungsplans, was geprüft wird.

Fachprüfung 1: Alle Teilfähigkeiten der bisherigen CYP-Module

Fachbericht 1: Alle Teilfähigkeiten der bisherigen CYP-Module (inklusive allen Teilfähigkeiten bis zur Fachprüfung 1)
Die Kandidaten haben die Möglichkeit, durch die Auswertung der Fachprüfung die Kompetenzen zu bereits geprüften Teilfähigkeiten zu erweitern und eine entsprechende Leistung abzuliefern.

Fachprüfung 2 + Fachbericht 2: Alle Teilfähigkeiten der bisherigen CYP-Module, der Fokus liegt auf den Teilfähigkeiten des zweiten Lehrjahrs.

Ein üK-Kompetenznachweis dauert bei CYP total 90 Minuten, wobei diese Zeit auf eine Fachprüfung und auf einen Fachbericht aufgeteilt wird:

üK-Kompetenznachweis 1:
- Fachprüfung 1: 45 Minuten
- Fachbericht 1: 45 Minuten

üK-Kompetenznachweis 2:
- Fachprüfung 2: 30 Minuten
- Fachbericht 2: 60 Minuten

Der erste üK-Kompetenznachweis findet im ersten Lehrjahr statt. Die Fachprüfung wird im Februar/März und der Fachbericht im Juni/Juli absolviert.
Der zweite üK-Kompetenznachweis findet zu Beginn des dritten Lehrjahrs statt. Die Durchführung ist im August/September. Beide Elemente (Fachprüfung + Fachbericht) werden am gleichen Tag abgelegt.
Durch die Vor- und Nachbereitungsaufträge sowie mittels Informationen an den Präsenzkursen zeigt CYP den Lernenden auf, welche Themen geprüft werden. Zudem bietet CYP in den Module auch Orientierungshilfen zu Fragen wie zum Beispiel: Wie könnte eine Kundensituation aussehen? Welche Arbeitsstrategien könnten angewandt werden?
Die Resultate werden den Kandidaten über die persönliche Plattform im CYPnet eröffnet. Die Publikation erfolgt, nachdem alle Fachprüfungen/Fachberichte der jeweiligen Durchführung bewertet wurden. CYP gibt den Publikationstermin spätestens am Tag der Durchführung des üK-Kompetenznachweises bekannt.

Die ungefähren Publikationszeitpunkte sind: - April/Mai: Resultate Fachprüfung des üK-Kompetenznachweis 1
- August/September: Resultate Fachbericht und Totalergebnis üK-Kompetenznachweis 1
- Oktober/November: üK-Kompetenznachweis 2 CYP gibt den Banken zudem eine Übersicht zu den Leistungen auf gesamtschweizerischer Ebene ab.

Die Resultate sind einerseits Punktzahlen und andererseits Noten.

Resultate üK-Kompetenznachweis 1:
Die Resultate werden zu zwei Zeitpunkten eröffnet.
- April/Mai: Punktzahl Fachprüfung 1 (KEINE Note)*
- August/September: Punktzahl Fachbericht 1 + Note üK-Kompetenznachweis 1

* Weil eine Note aus einer Fachprüfung und aus einem Fachbericht zusammengesetzt wird, kann zum Publikationszeitpunkt der ersten Fachprüfung KEINE Note bekannt gegeben werden. Die maximale Punktzahl beim Fachbericht 1 beträgt 60 Punkte. Gemäss der Notenberechnungsformel entsprechen 33 Punkte (55% der maximal möglichen Punkte) einer genügenden Leistung.

Resultate üK-Kompetenznachweis 2:
Alle Resultate werden zum gleichen Zeitpunkt (Oktober/November) eröffnet.
Punktzahl Fachprüfung 2 + Punktzahl Fachbericht 2 + Note üK-Kompetenznachweis 2

Total können pro üK-Kompetenznachweis maximal 100 Punkte erreicht werden, wobei ein Teil aus einer Fachprüfung und der andere Teil aus einem Fachbericht resultiert. Die Noten werden aufgrund der offiziellen Notenskala erstellt (Ausführungsbestimmungen für die üK-Kompetenznachweise der überbetrieblichen Kurse von CYP). Die Notenspannweite liegt zwischen den Noten 1.0 und 6.0. Die Noten werden in ganzen und halben Noten ausgewiesen.
Die Kandidaten können im CYPnet eine Übersicht zu den Teilfähigkeiten öffnen. Es wird ausgewiesen, zu wie viel Prozent die einzelnen Teilfähigkeiten korrekt beantwortet wurden. Weitere Möglichkeiten, wie zum Beispiel ein Printscreen zu jeder Frage eines üK-Kompetenznachweises, stehen nicht zur Verfügung.
Die maximale Punktzahl für den üK-KN-Fachbericht beträgt 60 Punkte. Mit 33 Punkten (entspricht 55% der möglichen Punkte) wurde eine genügende Leistung erzielt.
Die in der Frage erwähnten Elemente dienen verschiedenen Zwecken:
Der Rechercheauftrag respektive der Beobachtungsauftrag dienen zur Vorbereitung auf die üK-Kompetenznachweise, sind aber nicht Bestandteil des Qualifikationsverfahrens (QV).

Hierzu ein Beispiel:
Der Rechercheauftrag dient dem kontinuierlichen Wissensaufbau in den Fachrichtungen Finanz und Kredit. Der Rechercheauftrag hilft, sich mit den fachlichen Themen vertiefter auseinanderzusetzen. Ziel ist es, eine Brücke zwischen den Basismodulen und den komplexer werdenden Finanz- und Kreditthemen schlagen zu können. Da der Rechercheauftrag fachlich und praxisorientiert ist, unterstützt er zusätzlich das Lernen auf den Fachbericht. Die abschliessende Gruppenpräsentation des Rechercheauftrags fliesst NICHT ins QV ein.

Die optimale Vorbereitung besteht in der Kombination von mehreren Möglichkeiten:

  • Konsequentes Arbeiten in der Vor- und Nachbereitung
  • Auseinandersetzung mit den Teilfähigkeiten
  • Aktive Mitarbeit an den CYP-Präsenzkursen
  • Selbständiger Praxistransfer: Der Praxistransfer des jeweiligen Nachbereitungsauftrags hilft, das gelernte theoretische Wissen in die Praxis umzusetzen. Dadurch wird die Theorie und Praxis verbunden und der Wissensaufbau erleichtert.
  • Zusammenarbeit in Lerngruppen
  • Selbständiges Arbeiten am Rechercheauftrag respektive am Beobachtungsauftrag gemäss Nachbereitungsauftrag der CYP-Module
  • Standortbestimmungen nutzen: Die Vor- und Schlusstests der einzelnen Präsenzkurse stellen eine gute Standortbestimmung dar. Hier ist es wichtig, die Auswertung jeweils kritisch zu betrachten und zusammen mit den Teilfähigkeiten das weitere Lernen zu planen. Analyse von bereits absolvierten üK-Kompetenznachweisen: Die Kandidaten können auf CYPnet einsehen, welche Leistungen sie bei den einzelnen Teilfähigkeiten erbracht haben. Werden die entsprechenden Teilfähigkeiten analysiert und nochmals vollumfänglich repetiert, wird dadurch die Kompetenz gesteigert und fachliche Lücken geschlossen.

Rahmenbedingungen:

Die üK-Kompetenznachweise basieren auf den Teilfähigkeiten. Durch eine aktive Teilnahme an den CYP-Präsenzkursen und durch die seriöse Arbeit in der Vor- und Nachbereitung können sich die Kandidaten gut auf die üK-Kompetenznachweise vorbereiten. Ein Einsatz in der Kreditabteilung/Finanzabteilung ist somit nicht notwendig.
Der Fachbericht basiert auf den Teilfähigkeiten des ganzen ersten Lehrjahres. Somit nimmt der Fachbericht nochmals Themen auf, welche schon Inhalt der Fachprüfung waren. Dem angestrebten Kompetenzaufbau nach der Fachprüfung können wir mit dieser Form Rechnung tragen. Die Lernenden haben mit einer guten Auswertung der Fachprüfung die Chance, ihre Kompetenzen in diesen Themen zu steigern und für den Fachbericht nochmals anzuwenden.
Nein, eine Wiederholung ist nicht möglich respektive nur in Ausnahmefällen gemäss den Bestimmungen des kantonalen Amts für Berufsbildung zulässig. Eine Ausnahme ist zum Beispiel, wenn das Lehrjahr repetiert wird. Gesuche um Repetition müssen in diesem Fall an das dafür zuständige kantonale Amt adressiert werden. CYP nimmt KEINE derartigen Gesuche entgegen.
Es gelten die üblichen Rahmenbedingungen wie auch bei anderen Qualifikationselementen (siehe auch Punkt "Kann Rekurs eingelegt werden?").
Rekurse richten sich nach den kantonalen Ausführungsbestimmungen. CYP ist NICHT Adressat für Rekurse und kann KEINE Auskunft zu den konkreten kantonalen Bestimmungen geben. Informieren Sie sich bitte direkt bei dem für Sie zuständigen Amt.

Modulübersicht

Modulübersicht Lernende

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