Der Umgang mit dem Neuen - oder Bildung neu gedacht

Der Umgang mit dem Neuen - oder Bildung neu gedacht

Jeden Tag werden 20‘000 neue wissenschaftliche Publikationen veröffentlicht und alle 3 Minuten irgendwo auf der Welt eine neue chemische Substanz synthetisiert. Dieser unglaubliche Informationszuwachs, der bis dato so noch nie stattgefunden hat, wird wohl auch Auswirkungen auf unsere Bildung haben.

Was passiert im Zeitalter in dem ein epochaler Umbruch stattfindet - eingeleitet durch die digitale Revolution? Und noch mehr, wie organisieren wir Bildung in einer Zeit, in der sich sehr viel schlagartig verändert?

SAMR Modell

SAMR Modell

Digitale Medien sollen im Unterricht eingesetzt werden; die Schule 2.0, 3.0 oder sogar 4.0; die Digitalisierung an den Schulen muss forciert werden, etc. Solche Argumente und Schlagzeilen hört man heutzutage fast schon täglich in den einschlägigen Medien.
Auch Lehrpersonen sind dem Einsatz von digitalen Medien nicht immer abgeneigt. Im Gegenteil, oft konnte ich sogar beobachten, wie gross das Interesse bei Lehrpersonen wurde, stundenlang im App-Store nach verschiedenen Apps zu suchen und diese auszuprobieren. Es war dann meistens naheliegend, sich zu überlegen, wie der Unterricht gestaltet werden kann, damit der Einsatz der gerade gefundenen App gerechtfertigt sei. Aber ist dies wirklich der richtige Weg? Oder gibt es nicht einen anderen Ansatz, mit welchem wirklich ein Mehrwert dank digitalen Medien im Unterricht generiert werden kann?

Twitter im Unterricht

Twitter im Unterricht

Social Media, wie zum Beispiel Facebook, Instagram und Twitter sind ein aktuelles Gesprächsthema. Wir lesen und hören fast täglich davon, sei es über die Gefahren, die davon ausgehen, aber vor allem über die verschiedenen Einsatzmöglichkeiten, zum Beispiel im Online Marketing.

Wenn aber schon so viele diese Social Media benutzen, könnte man diese Tools denn nicht auch im Unterricht einsetzen? Fast jeder kennt es schon, so dass gleich mit dem produktiven Einsatz begonnen werden könnte. Aber wie kann es sinnvoll und einen Mehrwert generierend eingesetzt werden?

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Ein Bild sagt mehr als tausend Worte

Lern- und Lehrvideos

"Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" - und dieser Ausspruch ist mehr als treffend für Lern- und Lehrvideos. Dass man mit solchen Videos auch im Trend liegt, wird auch durch die James-Studie von 2014 bestätigt (PDF Ergebnisbericht JAMES 2014). Immer mehr Jugendliche benutzen Videoplattformen (z.B. Youtube) nicht nur zur Unterhaltung, sondern gezielt als Informationsquelle und als Wissensplattform. Diese Bewegung ist mehr als nachvollziehbar: wer würde auch nicht lieber ein informatives, kurzweiliges Erklärvideo ...

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